Glückliche, harmonische Familie

Glückliche, harmonische Familien V4    14. Juni 2016

Ein „Fleisch“ geworden, wie uns unser Schöpfer lehrt.     

Die Bibel lehrt uns, dass Mann und Frau das wohl schönste und grösste Geschenk von Gott erhalten haben. Leider werden wir tagtäglich überflutet mit zerstörerischen Informationen und Bilder, die uns dieses Glück zerstören wollen. Durch die Geschlechtliche Vereinigung von Mann und Frau, werden die beiden „ein Fleisch“, wie die Bibel das beschreibt. Ich denke damit ist gemeint ein„ Wesen“ – und wohl kaum wie zwei Stücke Fleisch, und sie ist nur für einen Mann und eine Frau vorgesehen, gemäss dem Schöpfungswillen Gottes. Ich nehme an, dass durch die geschlechtliche Vereinigung, Wesenszüge und Charakterzüge in den jeweiligen anderen Menschen eintreten, und nie mehr „gelöscht“ werden können. Sind also in einer Ehe oder Partnerschaft, solche „Fremdeinflüsse“ von früheren Beziehungen vorhanden, wirken diese als Störfaktoren und stören die Harmonie der beiden oder der ganzen betroffenen Familie (n).
Das Wort „Fleisch“ wird in der Bibel auch gebraucht, als Teil der alten Natur des gläubigen Menschen. Dieses „Fleisch (Wesen)“ rebelliert gegen den Geist, des wiedergeborenen gläubigen Menschen. Somit haben die zwei vereinigten Menschen nicht nur gegen ihr eigenes Wesen zu kämpfen, sondern zusätzlich noch gegen ein (oder sogar mehrere) aus früheren Verbindungen, was diesen Kampf noch viel schwieriger und härter macht.
Was, aber lehrt uns die Welt:
Drum prüfe, wer sich ewig binde. Das wird so ausgelegt, dass man im Bett prüfen müsse, ob man zueinander passe. Dass man sich dabei aber schon für ewig bindet, ohne vorher geprüft zu haben, wird unterschlagen. Entscheidend ist doch, dass ein Mann und eine Frau sich für ewig binden sollen und nie eine- oder soger mehrere Verbindungen dazu kommen darf. Sicher ist eine Heirat vor der Vereinigung sinnvoll, um uns davor zu schützen, aus dieser Verbindung ausbrechen zu wollen. Aber auch wenn die Vereinigung schon vor der offiziellen Heirat stattgefunden hat, sollte dieser Schutz, wenn auch verspätet doch noch so schnell wie möglich in Anspruch genommen werden. Wenn Partner eine geschlechtliche Verbindung eingegangen sind, und eine Heirat verweigern, kann der einzig wahre Grund doch nur sein, eine Hintertür offen zu halten, mögen sie noch so viele andere Gründe angeben. Dieser „Plan B“ ist jedoch ein zerstörerisches Gift. Es verunmöglicht eine dauerhaft harmonische Partnerschaft. Spannungen und Probleme gibt es in jeder Beziehung unter Menschen. Ist dieses Gift eingepflanzt, zerstört es den Willen die Probleme zu lösen – die Hintertür ist ja, zumindest einen Spalt, offen.
Ja, die Verliebtheit kann viele Probleme im ersten Moment zudecken. Ein sorgfältiges Prüfen bis die Verliebtheit durch Liebe ersetzt wurde ist unbedingt zu raten. Erst wenn diese Prüfung bestanden ist und die entsprechende Reife erlangt ist, darf eine ewige Verbindung hergestellt werden (geschlechtliche Vereinigung) – „bis dass der Tod uns scheide“.
Doch, der Fürst dieser Welt (Satan) lehrt wie immer das Gegenteil von Gottes Führung und Leitplanken. Es steht dir frei, sie zu respektieren oder nicht. Den Schaden übernimmt dann leider dieser Fürst nicht. Wir sehen diese Schäden aber täglich in unseren Familien. Dieser Fürst bedient sich ja vielfältiger Methoden, unter anderem:
• Die wirkungsvollste ist wohl den Menschen einzuhämmern: „mich gibt es doch gar nicht, glaub doch nicht an solch altertümliche Vorstellungen“. Wer sich nicht blenden lässt, muss doch sein hinterlistiges grausames Wirken in der Welt und in den Familien erkennen. Genauso können wir doch Gottes wunderbares Wirken erkennen.
• Eine weitere List ist doch das „auf Touren halten“ der Menschen, damit sie in der Hektik ja, nicht auf die Idee kommen nachzudenken.
• Und sollten sie tatsächlich mal Zeit übrig haben, kann man diese Zeit ja mit süffiger, schmutziger bis satanischer Musik überbrücken.
• Auch die sogenannten Sozialmedien wie Facebook, Twitter, WhatsApp etc. sind ein sehr effizientes Mittel, die von Gott uns geschenkte Zeit  zu zu müllen.

Glückliche Familien
Oh, wie ist mein Herz doch immer wieder erfreut, wenn ich die Zuneigung der Kinder zu ihren Eltern und umgekehrt miterleben darf. Es ist für mich ein Bild für die Liebe unseres Schöpfers zu uns Menschen und umgekehrt.
Wie ist mein Herz doch erfreut, wenn ich Ehepaare sehe, deren Zuneigung zueinander auch nach der Verliebtheit anhält.
Ich leide aber auch mit, wenn ich die Aggression und Disharmonie in den Gesichtern und Augen von Menschen sehen muss. Möge doch Gott schenken, dass durch diese Zeilen der Weg zu viel Liebe unter den Menschen und zu Gott geebnet wird, ja viel Unheil schon zum Voraus verhindert wird, weil:
• Menschen sich im Plan ihres Schöpfers einordnen, statt  lustgesteuert den Begierden Satans nachleben.
• Geschädigte Beziehungen heil und harmonisch werden, weil die Betroffenen ihre Sünden bekennen, Busse tun und nicht mehr weiter sündigen. Was dies in ihrem Fall bedeutet kann und will ich nicht entscheiden. Frage Gott, lies in der Bibel, lass dich vom heiligen Geist leiten dabei – aber nur, wenn du bereit bist die Antwort zu respektieren und zu befolgen.

Unwissenheit – Fehler – Sünde
1. Aus Unwissenheit, Schwachheit oder Ignoranz wird eine geschlechtliche Beziehung eingegangen. Eine Bindung für die Ewigkeit wird eingegangen.
2. Beziehungsprobleme tauchen auf, statt sie zu lösen, will man die ewige Bindung auflösen.
3. Danach wird die Sünde begangen, die nächste Verbindung einzugehen.
Ich wünsche mir, dass du nie diesen Weg einschlägst, dass du davor bewahrt wirst. Solltest du schon auf diesem Weg sein, geh keinen Schritt weiter darauf! Sonst machst du das Schlimme noch schlimmer. Versuche nie, eine eingegangene Verbindung zu lösen, löse die Probleme Sie sind da, um dich reifen zu lassen – innerhalb dieser Verbindung.
Bedenke: Lukas 16/ 18 Wer sich scheidet von seiner Frau und heiratet eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von ihrem Mann Geschiedene heiratet, der bricht auch die Ehe.
In 5. Mose 24/ lesen wir auch, dass eine Wiederversöhnung nicht mehr gestattet ist, wenn einer der Partner inzwischen eine andere Beziehung hatte.
Beides ist in jedem Fall Unzucht. Ich denke, dasselbe gilt für auch Menschen, welche bereits eine Bindung eingegangen sind, auch wenn sie nie offiziell geheiratet haben – sie sollen nie mehr eine weitere Bindung eingehen.


Kann eine von Menschen herbeigeführte Verbindung nicht wieder getrennt werden?
Mt 19,6 , Mk 10,9      So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch. Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!

Möglicherweise müsste man auch übersetzen „… kann der Mensch nicht scheiden. Wie auch immer, Gott ist doch allmächtig, er kann es doch? Die Frage ist höchstens, ob er das tun will.
Es stimmt, Gott ist allmächtig, aber absurde Sachen kann er nicht. Er kann zum Beispiel keinen Kreis mit drei Ecken und Kanten zeichnen, sonst ist es kein Kreis mehr. Eine Verbindung, welche nach seinem Plan für die Ewigkeit gemacht wurde, kann er nicht aufheben, weil er damit seinem eigenen Plan widersprechen würde.
Ein anderes Beispiel – Beim heimlichen, nächtlichen Gang zum Ehebruch, wird ein Mann vom Zug erfasst. Er überlebt, verliert aber ein Bein. Das kann ihn zur Einsicht bringen, so dass er seine Sünde bereut und nicht mehr begeht. Kann Gott nun dieses Bein wieder nachwachsen lassen? In diesem Fall würde ich mit ja antworten. Aber würde er es tun?
Dieser Mann wird doch fortan ein beschwerliches Leben mit einer Prothese, statt seinem Bein führen müssen. So wird es auch sein, wenn Menschen die Harmonie in ihrer Partnerschaft schädigen. Wenn sie bereuen, und echte Busse tun, wird Gott ihnen vergeben. Die Belastung durch Störfaktoren in ihrer Harmonie, werden sie für den Rest ihres Lebens ertragen müssen.
Nehmen wir trotzdem an, Gott würde dieses unerwünschte „Wesen“ aus einer Partnerschaft entfernen. Wenn sich die beiden schon über Jahre durch ihre Disharmonie gegenseitig immer wieder verletzt haben, ist es ein schwieriger, mühevoller und wohl langer Weg, bis solche Verletzungen ans Licht (Licht der Welt) gebracht, ausgeräumt, geheilt und vernarbt sind.
Wie viel Leid und Schmerz könnte doch vermieden werden, wenn alle Kirchen Gottes Wort in Reinheit und Wahrheit verkündigen würden. Stattdessen heissen sie den ungöttlichen Weg sogar gut, indem sie Geschiedene wiederverheiraten. Andere Menschen, welche möglicherweise in einer Krise stecken, werden dadurch doch noch ermuntert, diesen grausamen Weg als Ausweg aus ihrer Krise mit einzukalkulieren. Damit wird auch noch der kleinste übrig gebliebene Willen zum Lösen einer Krise zerstört. Musste Jesus es denn noch deutlicher sagen als in Lk 16,18 Wer sich scheidet von seiner Frau und heiratet eine andere, der bricht die Ehe; und wer die von ihrem Mann Geschiedene heiratet, der bricht auch die Ehe.
Ehebruch wird in der Bibel oft mit Unzucht und Götzendienst gleichgesetzt und ist für Gott das Abscheulichste. Die Folgen für die betreffenden Menschen sind verheerend.

In der Weihnachtsgeschichte lesen wir folgendes: Matth.1/ 24 Als nun Josef vom Schlaf erwachte, tat er, wie ihm der Engel des Herrn befohlen hatte, und nahm seine Frau zu sich. 25 Er hatte aber keinen ehelichen Verkehr mit ihr, bis sie ihren Sohn geboren hatte. Und er gab ihm den Namen Jesus.
Jesus wurde von einer Jungfrau geboren. Solange er im Leib seiner reinen Mutter(ohne zweites Wesen)  heranwuchs, liess Gott es nicht zu, dass ein weiteres Wesen sich mit der Mutter und somit wohl auch mit dem Kind vereinigte.
Trotz allem, noch einmal! Wie weit du immer auf diesem falschen Weg gegangen bist, Ich darf dir Mut zusprechen. Noch hast du Zeit zur Umkehr. 1Joh 1,9 Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit. Ich gehe sogar davon aus, dass er dann auch im Ertragen der selbstverschuldeten Last beisteht. Wenn wir es zulassen, dass sein Licht die verzwickte Situation beleuchtet, werden wir auch Auswege finden. Jesus Christus wird auch Heiland genannt. Er will Beziehungen heilen, nicht zerstören. Dies gilt sowohl für Beziehungen unter Menschen, wie auch die Beziehung zu ihm.
Mit diesen Zeilen will ich niemals über andere urteilen. Ich kann es gar nicht, da ich ja selbst mein Leben auf diese Weise auf grausamste Weise geschädigt habe. Aber gerade deswegen, weil ich das Ausmass des Schadens im eigenen Leben erlebt habe, ist es doch mein Wunsch, dir, der du diese Zeilen liest, aufzuzeigen, wie tragisch es ist, wenn wir die Anweisungen unseres Schöpfers missachten.
Die Gnade Gottes ist unermesslich, unvorstellbar
Ich kenne so viele Familien, wo diese Schäden angerichtet sind, und fortwährend, unaufhaltsam weiteren Schaden anrichten. Ihr Leben scheint „die Hölle auf Erden“ zu sein.
Ich bin so froh, auch Familien zu kennen, welche diese Schäden in sich tragen, aber in der treuen Hinwendung zu Jesus Christus für vorübergehend auftauchende Spannungen und Disharmonie immer wieder Busse tun können und Vergebung erhalten. Obwohl die Menschen sich solche Lasten selbst auflegen ist dies niemals im Willen Gottes. Wie gross ist doch seine Gnade, dass er uns Menschen trotz der angerichteten Schäden annimmt und immer wieder durchträgt!